Diagnostik

Diagnostik

 
Hier stellen wir Ihnen unsere Untersuchungsmethoden zur Diagnostik vor, die wir in unserer Praxis oder in Kooperation mit anderen Fachärzten anwenden.
 
 

SonographieKnochendichtemessungRöntgenMagnet-Resonanz-TomographieComputertomographieSzintigraphie

Sonographie

Was ist eine Sonographie?

Es handelt sich um ein Verfahren zur bildlichen Darstellung verschiedener Körperstrukturen mit Hilfe von Ultraschallwellen. Schallwellen werden im Körper des Patienten, abhängig von der Gewebeart, absorbiert oder reflektiert. Dann werden sie in elektrische Impulse umgewandelt, verstärkt und auf einem Monitor dargestellt.

Vorteile der Ultraschalluntersuchungen

Die Vorteile der Ultraschalluntersuchung sind, dass die Gelenke und Muskeln während der Untersuchung bewegt werden können, so dass die Funktionalität überprüft werden kann.

Knochendichtemessung

Was ist eine Knochendichtemessung?

Bei der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) wird der Kalksalzgehalt der Knochen gemessen. Sie wird zur Abklärung einer Osteoporose durchgeführt. Durch Vorbeugung und rechtzeitige Therapie der Erkrankung lässt sich die Gefahr für Knochenbrüche deutlich senken.

Wie funktioniert die Knochendichtemessung?

Während der Untersuchung fährt ein Scanner über die zu messenden Zonen eines Patienten und gibt die ermittelten Werte an einen Computer weiter, der die Knochendichtewerte errechnet. Die Dauer der Untersuchung beträgt 10-20 Minuten. Um den Erfolg einer Osteoporosetherapie zu überprüfen, sollte nach einem Jahr eine Kontrolle erfolgen. Grundsätzlich ist eine Kontrolluntersuchung nur am gleichen Gerät sinnvoll, um einen Vergleich der Messergebnisse zu gewährleisten.

Röntgen

Was ist eine Röntgenuntersuchung?

Dabei werden Körperstrukturen mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Die Röntgenstrahlen werden hierbei je nach durchstrahltem Gewebe abgeschwächt. Deshalb sind Röntgenaufnahmen von Lungen, die Strahlung weitgehend durchlassen, im Röntgenbild dunkel, Knochen hingegen erscheinen hell. Das Bild entsteht nach möglichst kurzer Bestrahlungszeit, wobei unterschiedliche Spannungen und Stromstärken verwendet werden.

Röntgenbilder sind essentiell

Röntgenbilder sind für die Mehrzahl der orthopädischen Krankheitsbilder unerlässlich und oft entscheidend für die Diagnose und die therapeutischen Konsequenzen. Die Röntgenuntersuchung bezieht sich zumeist auf das Skelett mit Darstellung von degenerativen Veränderungen, Tumorerkrankungen, Metastasen, Osteoporose, Knochenbrüchen und Gelenkveränderungen.

Die Röntgenstrahlung ist heutzutage sehr gering

Die Strahlendosis von Röntgenaufnahmen ist im Vergleich zur natürlichen Strahlung, der der Körper das ganze Jahr über ausgesetzt ist, gering. Darüber hinaus verfügen wir über ein so genanntes digitales Röntgen. Bei dieser modernen Aufnahmetechnik werden ca. 27% der Röntgenstrahlung gegenüber konventioneller Röntgentechnik eingespart.

Magnet-Resonanz-Tomographie

Was ist eine Magnet-Resonanz-Tomographie?

Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), auch als Kernspintomographie bezeichnet, ist eine der modernsten medizinischen Diagnoseverfahren, die durch Fachärzte für Radiologie  durchgeführt wird. Mit der MRT können Schnittbilder aller Regionen des Körpers angefertigt werden. Die komplette Untersuchung findet ohne Strahlenbelastung durch Röntgen- oder andere ionisierende Strahlung statt.

Wie ist die Vorgehensweise beim MRT?

Der Patient liegt hierbei in dem röhrenförmigen Tomographen. Mit Hilfe eines pulsierenden Magnetfeldes werden Wasserstoffatome im Körper aktiviert. Normalerweise zeigen sie in verschieden Richtungen. Durch die Einwirkung des Magnetfeldes werden die Atome alle in die gleiche Richtung ausgerichtet. Schaltet man die Magnetwellen wieder aus, springen sie in ihre ursprüngliche Position zurück. Hierbei entsenden sie Energiesignale, die durch Antennen am Tomographen aufgefangen und gemessen werden. Die Signale werden verstärkt einem Hochleistungscomputer zugeführt, welcher mit Hilfe sehr komplizierter mathematischer Verfahren die Signale zu einem Schnittbild umrechnet.

Vorteile des MRT

Eine MRT ist vor allem dann indiziert, wenn Auskünfte über Weichteilstrukturen (Rückenmark, Bandscheiben, Meniskus, Muskulatur, Knorpel, Entzündungen etc.) benötigt werden. Bei rein knöchernen Fragestellungen steht eher die Röntgenuntersuchung oder die Computertomographie im Vordergrund.

Computertomographie

Was ist eine Computertomographie?

Die Computertomographie ist ein spezielles Röntgenverfahren, bei der Schichtaufnahmen (Querschnittsbilder) des Körpers erstellt werden. Sie wird in radiologischen Praxen   durchgeführt. Bei der Computertomographie dreht sich eine Röntgenröhre kreisförmig um den Patienten. Genau gegenüber der Röntgenröhre befindet sich ein Messsystem, das die unterschiedliche Strahlung aufnimmt. Die Messwerte werden von einem Computer aufgenommen und zu einem zweidimensionalem Bild umgerechnet.

Vorteile der Computertomographie?

Gegenüber der Röntgenuntersuchung erstellt die Computertomographie ein überlagerungsfreies Bild. Eingesetzt wird die Computertomographie in der Orthopädie insbesondere zur Abklärung von Rückenbeschwerden und bei Fragestellungen, in denen es primär um die Beurteilung knöcherner Strukturen geht.

Szintigraphie

Was ist eine Szintigraphie?

Bei dieser nuklearmedizinischen Untersuchung werden Radionuklide in den Körper eingebracht, welche eine radioaktive Strahlung aussenden. Nach der Verabreichung der Radionuklide reichern sich diese im zu untersuchenden Gewebe (z. B. Knochen) an. Die von den Radionukliden ausgehende kurzlebige Gamma-Strahlung kann entsprechend dem Verteilungsmuster im Szintigramm als Bild dargestellt werden.

Vorteile der Szintigraphie?

Mit Hilfe der Szintigraphie können Erkrankungen vieler Organe diagnostiziert werden, wie Entzündungen im Knochen oder in den Weichteilen, Tochtergeschwülste von bösartigen Tumoren, Tumore des Stütz- und Bewegungsapparates, Lockerung von Gelenkprothesen. Eine szintigraphische Untersuchung ist auch die wichtigste diagnostische Methode zum Nachweis von Gelenkschleimhautentzündungen (Synovialitis), die häufig die Ursache lange bestehender Gelenkschmerzen ist. Da die Radionuklide nur in kleinen Mengen verwendet werden, ist die Strahlenbelastung der szintigraphischen Untersuchung gering.