Golfmedizin

Golfmedizin – Behandlung durch den Facharzt für Orthopädie

Leiden Sie als aktiver Golfer unter golfspezifischen Beschwerden und suchen einen in der Golfmedizin versierten Orthopäden? Unsere Orthopädiepraxis verfügt über eine mehr als 30 jährige Erfahrung in der Behandlung von Störungen und Einschränkungen des Haltungs- und Bewegungsapparates. Gerne beraten wir auch Sie in einem persönlichen Gespräch zum Thema Golfmedizin.

Die Definition der Golfmedizin

Derzeit steht einer stark ansteigenden Anzahl an aktiven Golfspielern eine zu geringe Zahl an behandelnden Ärzten gegenüber, die sich auf golfspezifische Verletzungen und Erkrankungen spezialisiert haben. Hierbei ist anzumerken, dass in der Golfmedizin akute Verletzungen, wie beispielsweise Knöchelverstauchungen oder Treffer durch verirrte Golfbälle eher selten sind. Dagegen treten in der Golfmedizin sehr viel häufiger chronische Erkrankungen auf. Aufgrund der speziellen golfspezifischen Verletzungsmuster in der Golgmedizin, kann eine erfolgreiche Therapie lediglich durch einen Sportmediziner erfolgen, der über die speziellen Detailkenntnisse der golfspezifischen Belastungen verfügt.

Spezielle Verletzungsmuster in der Golfmedizin

In der Golfmedizin treten sehr spezielle Verletzungsmuster auf, die auf den golfspezifischen Belastungen beruhen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über diese speziellen Verletzungsmuster geben.

Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule

Die am häufigsten auftretenden Beschwerden liegen in der Golfmedizin im Bereich der Wirbelsäule. Diese treten beim Abschlag des Golfballs im Lendenwirbelsäulenbereich (LWS) auf. Verursacht werden diese golfspezifischen Beschwerden mit den hohen Rotationskräften in der LWS sowie den altersbedingten Veränderungen, die eine allgemeine Verschlechterung der Belastbarkeit der Bandscheiben sowie der Wirbelgelenke bewirken. Eine sorgfältige orthopädische Untersuchung hat hier oberste Priorität. Weiterhin sollte hierbei durch den behandelnden Arzt eine Röntgendiagnostik, erforderlichenfalls auch eine Kernspindiagnostik erfolgen. Sehr häufig sind jedoch nicht Verschleißveränderungen der LWS, sondern lediglich ein muskuläres Defizit der Rumpfmuskulatur die Ursache von golfbedingten Rückenschmerzen. Über dieses Thema sind sehr viele wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt worden, u. a. zusammengefasst in Dr. Achim Denner (Hrsg.) „Mit einem gesunden Rücken Golf in einer neuen Dimension spielen. Vorbeugung und Beseitigung von Rückenproblemen durch systematische Kombination von medizinischen Trainingstherapie (s. auch Kapitel MTT) und technikvariirenden Maßnahmen“ (Aus der Reihe Golfsport und Wirtschaft, Köln 2001). Nach erfolgter ärztlicher Abklärung der Ursache der Rückenbeschwerden muss ein speziell für den Golfsport modifiziertes Trainingsprogramm durch den Golfmediziner erstellt werden. Unabhängig von der Ausgangssituation, ob deutliche, geringe oder keine Beschwerden bestehen, wird durch ein geeignetes Trainningsprogramm die Leistungsfähigkeit im Golfsport signifikant verbessern (s. obige Literaturangabe).

Der Golferellenbogen in der Golfmedizin

Ein Arzt, der über Kenntnisse in der Golfmedizin verfügt, kann in der Regel problemlos erkennen, aus welchem Grund beim Rechtshänder am rechten Ellenbogen der klassische Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris) und am linken Ellenbogen ein Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis) entsteht. Mittels einer golfmedizinischen und konsequenten Therapie läßt sich das Problem von seinem Ursprung an beheben und auf diese Weise eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erreichen.

Die Golferschulter in der Golfmedizin

Die typische Golferschulter in der Golfmedizin ist ein Überlastungssyndrom, welches aufgrund der gleichförmigen Bewegungen zustande kommt, die typisch sind für das regelmäßige Üben auf der Driving Range und auch auf der Runde ausgeführt werden. Bei diesen Bewegungen kommt es zu einer Überlastung der Sehnenplatte, der Schultereckgelenke sowie der Schultermuskualtur. Diese kann zu einer Schleimbeutelentzündung unter dem Schulterdach sowie zu einer Entzündung der Bizepssehne führen. Um das Problem exakt zu diagnostizieren, wird hierbei Ultraschall, Röntgen und MRT eingesetzt. Als therapeutische Maßnahmen kommen hierbei eine lokale Infiltration der Rotatorenmanschette unter dem Schulterdach in Frage. Weitere therapeutische Maßnahmen sind krankengymnastische Übungsbehandlungen, Elektrotherapie, Ultraschall und die extrakorporale Stoßwellentherapie. Auch die Akupunktur kann hierbei ein hilfreiches therapeutisches Heilmittel sein. Wissenschaftliche Studien, die vor 15 Jahren durchgeführt wurden und an der wir teilgenommen haben, haben die Wirksamkeit dieser Behandlung nachgewiesen.

Das Golferhandgelenk in der Golfmedizin

In der Golfmedizin besteht am Handgelenk vor allem die Gefahr einer überlastungsbedingten Sehnenscheidenentzündung. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Überbelastung der Handgelenk- und Fingerstrecker. Grundsätzlich gilt in der Golfmedizin die Regel einer individuell zusammengestellten Therapie, die durch entzündungshemmende, physikalische und krankengymnastische Elemente sowie eine Akupunktur verstärkt werden sollte.

Kontakt für professionelle Golfmedizin

Facharztpraxis für Orthopädie Dr. med. George Frisch
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