Diagnostik

Die Diagnostik durch den Facharzt für Orthopädie

Suchen Sie in der Region Hannover einen Orthopäden, der über modernste Untersuchungsmethoden der Diagnostik verfügt. Unsere Orthopädiepraxis verfügt über eine mehr als 25 jährige Erfahrung und führt einige der von uns angewandten Verfahren der Diagnostik in enger Kooperation mit umliegenden Fachpraxen durch. So können wir unseren Patienten einen bestmöglichen Behandlungserfolg zusichern. Gerne beraten wir Sie auch in einem persönlichen Gespräch zu verschiedenen Möglichkeiten der Diagnostik.

Definition der Diagnostik in der Orthopädie

Am Anfang jeder orthopädischen Maßnahme muss natürlich der entsprechende Krankheitsherd aufgespürt und die exakte Region der Schmerzbildung im Bewegungsapparat diagnostiziert werden. Diese Aufgabe die entscheidend für die orthopädische Behandlung ist, fällt in das Gebiet der Diagnostik. Dem behandelnden Orthopäden stehen hierbei verschiedene Verfahren der Diagnostik zur Verfügung.

Verschiedene Verfahren der Diagnostik in unserer Praxis

Hier stellen wir Ihnen Verfahren zur Diagnostik vor, die wir in unserer Praxis oder in Kooperation mit anderen Fachärzten anwenden.

Diagnostik – Sonographie

Was ist eine Sonographie? Es handelt sich bei der Sonographie um ein Diagnoseverfahren zur bildlichen Darstellung verschiedener Körperstrukturen mit Hilfe von Ultraschallwellen. Schallwellen werden im Körper des Patienten, abhängig von der Gewebeart, absorbiert oder reflektiert. Dann werden sie in elektrische Impulse umgewandelt, verstärkt und auf einem Monitor dargestellt. Vorteil der Ultraschalluntersuchung: Gelenke und Muskeln können während der Untersuchung bewegt werden, so dass die Funktionalität überprüft werden kann.

Diagnostik – Knochendichtemessung

Was ist eine Knochendichtemessung? Bei dem Diagnoseverfahren der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) wird der Kalksalzgehalt der Knochen gemessen. Sie wird zur Abklärung einer Osteoporose durchgeführt. Durch Vorbeugung und rechtzeitige Therapie der Erkrankung lässt sich die Gefahr für Knochenbrüche deutlich senken. Während der Untersuchung fährt ein Scanner über die zu messenden Zonen eines Patienten und gibt die ermittelten Werte an einen Computer weiter, der die Knochendichtewerte errechnet. Die Dauer der Untersuchung beträgt 10-20 Minuten. Um den Erfolg einer Osteoporosetherapie zu überprüfen, sollte nach einem Jahr eine Kontrolle erfolgen. Grundsätzlich ist eine Kontrolluntersuchung nur am gleichen Gerät sinnvoll, um einen Vergleich der Messergebnisse zu gewährleisten.

Diagnostik – Röntgen

Was ist eine Röntgenuntersuchung? Bei dem Diagnoseverfahren des Röntgens werden Körperstrukturen mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Die Röntgenstrahlen werden hierbei je nach Art des durchstrahlten Gewebes abgeschwächt. Deshalb sind Röntgenaufnahmen von Lungen, die Strahlung weitgehend durchlassen, im Röntgenbild dunkel, Knochen und dichtes kalkhaltiges Gewebe hingegen erscheinen hell. Das Bild entsteht nach möglichst kurzer Bestrahlungszeit, wobei unterschiedliche Spannungen und Stromstärken verwendet werden. Röntgenbilder sind für die Mehrzahl der orthopädischen Krankheitsbilder unerlässlich und oft entscheidend für die Diagnose und die therapeutischen Konsequenzen. Die Röntgenuntersuchung bezieht sich zumeist auf das Skelett mit Darstellung von degenerativen Veränderungen, Tumorerkrankungen, Metastasen, Osteoporose, Knochenbrüchen und Gelenkveränderungen. Die Strahlendosis von Röntgenaufnahmen ist im Vergleich zur natürlichen Strahlung, der der Körper das ganze Jahr über ausgesetzt ist, gering. Darüber hinaus verfügen wir über ein so genanntes digitales Röntgen. Bei dieser modernen Aufnahmetechnik werden ca. 27% der Röntgenstrahlung gegenüber konventioneller Röntgentechnik eingespart.

Diagnostik – Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)

Was ist eine MRT? Die Magnet-Resonanz-Tomographie, auch als Kernspintomographie bezeichnet, ist eine der modernsten medizinischen Diagnoseverfahren, die durch Fachärzte für Radiologie durchgeführt wird. Mit der MRT können Schnittbilder aller Regionen des Körpers angefertigt werden. Die komplette Untersuchung findet ohne Strahlenbelastung durch Röntgen- oder andere ionisierende Strahlung statt. Der Patient liegt hierbei in dem röhrenförmigen Tomographen. Mit Hilfe eines pulsierenden Magnetfeldes werden Wasserstoffatome im Körper aktiviert. Normalerweise zeigen sie in verschiedene Richtungen. Durch die Einwirkung des Magnetfeldes werden die Atome alle in die gleiche Richtung ausgerichtet. Schaltet man die Magnetwellen wieder aus, springen sie in ihre ursprüngliche Position zurück. Hierbei entsenden sie Energiesignale, die durch Antennen am Tomographen aufgefangen und gemessen werden. Die Signale werden verstärkt einem Hochleistungscomputer zugeführt, welcher mit Hilfe sehr komplizierter mathematischer Verfahren die Signale zu einem Schnittbild umrechnet. Eine MRT ist vor allem dann indiziert, wenn Auskünfte über Weichteilstrukturen (Rückenmark, Bandscheiben, Meniskus, Muskulatur, Knorpel, Entzündungen etc.) benötigt werden. Bei rein knöchernen Fragestellungen steht eher die Röntgenuntersuchung oder die Computertomographie im Vordergrund.

Diagnostik – Computertomographie

Was ist eine Computertomographie? Das Diagnoseverfahren der Computertomographie ist ein spezielles Röntgenverfahren, bei der Schichtaufnahmen (Quer- oder Längsschnittbilder) des Körpers erstellt werden. Sie wird in radiologischen Praxen durchgeführt. Bei der Computertomographie dreht sich eine Röntgenröhre kreisförmig um den Patienten. Genau gegenüber der Röntgenröhre befindet sich ein Messsystem, das die unterschiedliche Strahlung aufnimmt. Die Messwerte werden von einem Computer aufgenommen und zu einem zweidimensionalen Bild umgerechnet. Gegenüber der Röntgenuntersuchung erstellt die Computertomographie ein überlagerungsfreies Bild. Eingesetzt wird die Computertomographie in der Orthopädie insbesondere zur Abklärung von Rückenbeschwerden und bei Fragestellungen, in denen es primär um die Beurteilung knöcherner Strukturen geht.

Diagnoseverfahren – Szintigraphie

Was ist eine Szintigraphie? Bei dem nuklearmedizinischen Diagnoseverfahren der Szintigraphie werden Radionuklide in den Körper eingebracht, welche eine schwache radioaktive Strahlung aussenden. Nach der Verabreichung der Radionuklide reichern sich diese im zu untersuchenden Gewebe (z. B. Knochen) an. Die von den Radionukliden ausgehende kurzlebige Gamma-Strahlung kann entsprechend dem Verteilungsmuster im Szintigramm als Bild dargestellt werden. Mit Hilfe der Szintigraphie können Erkrankungen vieler Organe diagnostiziert werden, wie Entzündungen im Knochen oder in den Weichteilen, Tochtergeschwülste von bösartigen Tumoren, Tumore des Stütz- und Bewegungsapparates, Lockerung von Gelenkprothesen. Eine szintigraphische Untersuchung ist auch die wichtigste diagnostische Methode zum Nachweis von Gelenkschleimhautentzündungen (Synovialitis), die häufig die Ursache lange bestehender Gelenkschmerzen ist. Da die Radionuklide nur in kleinen Mengen verwendet werden, ist die Strahlenbelastung der szintigraphischen Untersuchung gering.

Kontakt für Informationen zur Diagnostik

Facharztpraxis für Orthopädie Dr. med. George Frisch
Hildesheimer Straße 102-104
30173 Hannover
 
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Fax:    0511 – 886 402
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