Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfall – die Behandlung durch den Facharzt für Orthopädie

Leiden auch Sie an einem Bandscheibenvorfall und suchen einen professionellen Orthopäden der sich bestens mit den Ursachen, Symptomen und der Rehabilitation bei Bandscheibenvorfällen auskennt. Unsere Orthopädiepraxis verfügt über eine mehr als 30 jährige Erfahrung mit Problemen rund um den Bandscheibenvorfall. Aus diesem Grund sind wir in der Lage, auch für Ihren Bandscheibenvorfall den geeigneten Behandlungsweg zu finden.

Die Definition des Bandscheibenvorfalls

Ein Bandscheibenvorfall ist eine folgenschwere Erkrankung der Wirbelsäule. Hierbei tritt ein Teil des Gallertkerns (Nucleus pulposus), ermöglicht durch einen Riss im hinteren Umfang der Bandscheibe, aus und ragt in den Wirbelkanal, der auf der Rückseite der Bandscheiben liegt. Im Wirbelkanal befindet sich im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule das Rückenmark, in Höhe der Lendenwirbelsäule das Bündel der Ischiasnerven. Das in den Wirbelkanal „vorgefallene“ Nucleus pulposus Gewebe bewirkt eine lokale Drucksteigerung, die zu einer lokalen entzündungsartigen Schwellung führt. Hierdurch werden heftige Rückenschmerzen ausgelöst und je nachdem welcher Nerv hiervon betroffen ist, kann es zu Schmerzaustrahlungen in Arme oder Beine kommen. Häufig liegt einem Bandscheibenvorfall eine Vorschädigung der Bandscheibe zu Grunde. Fast immer ist bei einem Bandscheibenvorfall eine konservative Behandlung möglich, in einigen schweren Fällen muss der Bandscheibenvorfall jedoch operativ behoben werden.

Ursachen für einen Bandscheibenvorfall

Bandscheiben sind faserknorplige und flexible Verbindungen, die als Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln des Menschen liegen. Ein Faserring, der aus einer starken Faserschicht besteht, liegt um den Kern der Bandscheibe und hat hierbei die Aufgabe, die Bandscheibe auch bei großer Belastung in seiner Position zu halten. Verschiedene Faktoren können zur Erweichung des hinteren Faserrings führen, so daß es zu kleineren Einrissen und letztlich zum vollständigen Riss führt. Dieses ermöglicht den Austritt einen Teils des Nucleus pulposus Gewebes nach hinten in den Wirbelkanal. Hier spricht man von einem Bandscheibenvorfall. Man kann also festhalten, dass in vielen Fällen eine Schwäche des Faserringes aufgrund von ständigen, einförmigen Dauerbelastungen (z.B. Schreibtischtätigkeit) zu einem Bandscheibenvorfall führt. Hierbei ist jedoch anzumerken, das der natürliche Alterungsprozess auch zu einer Schwächung des Faserringes führt. In dem Fall, das diese Schwächung des Faserringes in Verbindung mit Bewegungsmangel und Übergewicht steht, kann es ebenfalls zu einem Bandscheibenvorfall kommen. In der Regel zeigt sich, dass in solchen Fällen die Rücken- und Bauchmuskeln zu schwach sind und es im Bereich der Bandscheiben zu einer Fehlbelastung kommt. Es ist also festzuhalten, dass das Heben von zu schweren Gegenständen eine weit geringere Rolle bei Bandscheibenvorfällen steht als allgemein angenommen wird. Ein Unfallgeschehen ist in den allerseltensten Fällen die Ursache eines Bandscheibenvorfalls.

Symptome für einen Bandscheibenvorfall

Häufig zeigt es sich, dass ausstrahlende Schmerzen in einen oder beide Arme oder in ein oder beide Beine klar erkennbare Symptome für einen Bandscheibenvorfall sein können. Darüber hinaus kann es hierbei auch häufig zu einem Taubheitsgefühl im Gebiet der bedrängten Nervenwurzel kommen. In einigen Fällen kann es weiterhin zu Lähmungserscheinungen an den Gliedmaßen kommen. Diese treten dann in den sogenannten Kennmuskeln auf. In dem Fall, dass das Rückenmark oder die Ischiasnerven geschädigt werden, kann dies in Extremfällen bis hin zu einem Querschnittsyndrom führen. Sollte der Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule auftreten kann es darüber hinaus zu einer Stuhl- und/oder Harninkontinenz sowie zu einer Reithosenanästhesie kommen.

Kontakt für die Behandlung des Bandscheibenvorfall

Facharztpraxis für Orthopädie Dr. med. George Frisch
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